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Friesische Wärme

Eine Winterwanderung über den Deich macht Laune. Jede Menge frische Luft, den Wind in den Haaren, während man sich unten herum mit Fischerpullovern, Mützen und Fäustlingen aus Wattenmeerwolle mollig warm hält. Sie wissen schon: dieselben Muster, die früher auch die Fischer aus Moddergat und Wierum trugen. Alle Kleidungsstücke sind handgestrickt aus Wolle, die von den Schafen auf dem Seedeich und auf den Fluchthügeln in der Region stammt. Erhältlich sind sie im Museum ’t Fiskershúske, einem Freiluftmuseum über die Küstenfischerei in Paesens-Moddergat

 

Perlen: Shopping der besonderen Art

Gehen Sie auf Entdeckungstour durch die kleinen Geschäfte in Nordostfriesland. Wie auf einer „Perlenkette“ aufgereiht, bieten lokale (Kunst-)Handwerker und Einzelhändler ihren Besuchern an einigen Samstagen ein besonderes Programm. Freuen Sie sich auf Antiquitäten, Ateliers, Galerien und regionale Spezialitäten.

Handel im Blut

Wohin man auch blickt, überall wird in dieser Gegend mit irgendetwas gehandelt. Einfach so, auf der Straße. Von unbemannten Ständen mit Kleinigkeiten, für die man zur Bezahlung eine Münze in die Dose wirft, bis hin zu einer ganzen Vielfalt von Haus- und Hofgeschäften. Typisch ist dies vor allem für die „Waldpyk“, die Bewohner der nördlichen friesischen Wälder. „Waldpyk“ heißt übersetzt so viel wie „Waldhuhn“ und war

ursprünglich ein Schimpfwort für die Bewohner dieses Landstrichs: Ein eigenwilliger Menschenschlag, der nach dem Motto „Lieber arm und frei als reich und geknechtet“ lebt. Heute trägt man den Namen mit Stolz, und auch das Gütezeichen für die herrlichen Spezialitäten aus diesem Gebiet heißt so.

Eldorado für Sammler

Keramik und Antiquitäten der besonderen Art findet man im Bij de Pastorie. Können Sie sich nicht sattsehen? Dann bleiben Sie doch einfach über Nacht! Ein B&B gehört nämlich auch dazu. 

Dorfläden

Hier bin ich Mensch, hier darf ich‘s sein. Und hier hab’ ich Zeit. Genau so ist es. Man findet sie noch in Kollum, Damwald oder Hurdegaryp. Jeder einzelne Laden hat seine eigene Geschichte und ist im Urlaub vor allem natürlich eine gute Anlaufstelle für alles, was man so braucht.

Wassersportdorf

Earnewald: ein besonderes Dorf inmitten des Nationalparks Alde Feanen. Und ein einzigartiges Wassersportrevier. Hier „shoppt“ man vor allem Erfahrungen: u. a. im Skutsjemuseum mit seinen traditionellen Booten, oder am bzw. auf dem Wasser. Oder beim Verstecken spielen in den Booten, zwischen den Sträuchern und inmitten der atemberaubenden Natur. Gleich drei Museen stehen zur Wahl. Hinzu kommt Künstlerisches in der Galerie. Der Blick auf den Veranstaltungskalender lohnt sich auf jeden Fall, denn in Earnewald feiert man gerne. Auch im Touristenbüro Earnewald bekommt man auf (fast) jede Frage eine Antwort.

Shopping wie zu Urzeiten

Besondere Läden, die es nirgendwo anders gibt: In Dokkum kann man endlos lange an den vielen Trödler-, Antiquitäten und Second-Hand-Läden vorbei bummeln. Hinzu kommt die malerische Kulisse der Altstadt: Viele Geschäfte befinden sich in historischen Gebäuden. Shopping hat hier übrigens Tradition, denn schon vor Jahrhunderten gab die steinreiche Admiralität hier mit Vorliebe ihr Geld aus. Und auch damals verschnaufte man bereits gelegentlich in einem Café oder einer Gastwirtschaft.

 

„Tusken Wald en Wetter“

Burgum liegt genau zwischen dem Waldgebiet und dem Wasser (nein, mit dem Wetter hat dieses friesische Wort nichts zu tun). Entdecken Sie die Geschäfte, aber kehren Sie ruhig auch einmal bei „De Pleats“ ein. Vor allem an Samstagen ist in Burgum oft einiges los.

 

Shopping mit Tuorke und Jurre

Surhuisterveen: ein umtriebiges Dorf. Auch Tuorke und Jurre sind dort immer wieder mal mit ihrem Reisekoffer unterwegs. Ein besonderes Duo, das die ganze Welt bereist hat, und dennoch zog es sie immer wieder nach Hause. Heute trifft man sie in Surhuisterveen inmitten einer ganzen Landschaft von außergewöhnlichen Geschäften mit vielen Leckereien.